Die Neuapostolische Kirche Schweiz

Unsere neue Kirche

 

Vorwort

 

Als Christen dürfen wir uns gemeinsam freuen: Die Mitglieder der

neuapostolischen Gemeinde St. Gallen über das gelungene Projekt

des Kirchenneubaus und wir alle darüber, dass ein neuer Ort entstan-

den ist, an dem Menschen mit Gott in Verbindung treten und seine

Nähe suchen.

Aus Sicht der Architektur ist hier ein neuer Sakralbau entstanden,

jedoch soll dieser Ort für uns Christen und darüber hinaus für alle

Menschen in St. Gallen und Umgebung ein Haus Gottes sein. Die

Kirche ist ein weiterer sichtbarer Hinweis auf das Angebot Gottes.

Er möchte uns in unserem Leben nahe sein und uns begleiten.

Als Gemeindevorsteher der Neuapostolischen Kirche in St. Gallen dan-

ke ich Ihnen, dass Sie der Einladung zur Einweihung gefolgt sind. Ich

freue mich, Sie an weiteren Veranstaltungen im Festjahr willkommen

heissen zu dürfen.

Gerne nehme ich dies als ein Signal dafür, dass wir als Christen ge-

meinsam das Wort Gottes und die Botschaft Jesu nicht nur in unseren

Gotteshäusern, unseren Kirchen, sondern besonders in unserem

Leben und durch unser Miteinander erfahrbar machen. Dann werden

wir alle als Teile der Kirche Jesu Christi wahrnehmbar sein.

Ich wünsche uns allen Gottes reichen Segen und freue mich auf

zukünftige Begegnungen!

 

 

 

Caspar Ganzoni

Gemeindevorsteher der Gemeinde St. Gallen

 

 

 

 

Projektbeschreibung

 

 

Kirchenbau mit

selbstbewusstem Auftritt

Volumetrisch passt sich das Kirchengebäude gegen die Brauerstrasse

durch seine Versätze sowohl in Höhe wie auch in Tiefe in die Mass-

stäblichkeit des Quartiers der Brauerstrasse ein. In der Häuserzeile

auf Seite der Rorschacherstrasse sucht und findet es den selbst­

bewussten Auftritt.

 

Der Neubau überzeugt zudem durch seine schlichte Gestaltung.

Der Kirchensaal mit Empore bietet Platz für knapp dreihundert

Besucher, ein grosszügiges Foyer kann für unterschiedliche

Veranstaltungen genutzt werden.

 

Die transluszenten farbigen Kirchenfenster im Kirchensaal erzeugen

einen ruhigen, sakralen Charakter. Die verwendeten Materialien

begleiten das gesamte Kirchengebäude und selbst die Orgel fügt

sich in die Gestaltungsordnung des Kirchengebäudes ein.

 

Der Haupteingang befindet sich auf einem Plateau, welches sich

gegen die Stadt orientiert. Auf dieses gelangt der Kirchgänger von

beiden Strassenseiten über eine Treppe und von der Brauerstrasse

her zusätzlich über eine Rampe.

 

 

 

Vertikales Raumprogramm

 

Die relativ klein geschnittene Parzelle inspirierte dazu, das Raum-

programm vertikal zu schichten. Auf diese Weise kommt über eine

kleine Einstellhalle ein grosszügiges Foyer zu liegen, das Garderobe,

Nebenräumlichkeiten und das Treppenhaus miteinander verbindet.

 

Im ersten Obergeschoss betritt der Besucher den eigentlichen

Kirchensaal. Ein Materialwechsel im Boden von Gussbeton zu einem

hellen und sehr wertigen Naturstein signalisiert den Übergang in den

Sakralraum.

 

Unter der Empore führt der Weg direkt in den sich über zwei Geschosse

erhöhenden Raum. Zwischen den Kirchenbankreihen hindurch schreitet

man zum Altar, über dem sich der Raum noch einmal um ein Geschoss

in die Höhe streckt. Vier kleinere raumhohe Kirchenfenster begleiten

diesen Weg zum Altar, der schliesslich leicht erhöht an drei Seiten von

jeweils einem knapp neun Meter hohen Kirchenfenster flankiert wird.

Hinter dem Altar ist die mächtige Kirchenorgel angeordnet mit bis zu

5m hohen Pfeifen.

 

Im zweiten und dritten Obergeschoss befinden sich neben der Sakristei

die zwei Unterrichtsräume, die sich flexibel zu einem grossen Raum

öffnen lassen

 

An die Unterrichtsräumlichkeiten gegen die Rorschacherstrasse fügt

sich zwischen den beiden Überhöhungen des Treppenhauses und des

Altarraumes eine grosszügige Terrasse ein.

 

 

Optimale Lage

Die neue Kirche befindet sich wenige

Schritte entfernt von der Bushaltestelle

Grütlistrasse und ist somit mit den

öffentlichen Verkehrsmitteln bequem

erreichbar. Die Kirche selbst verfügt über

eine eigene Tiefgarage mit einigen

Parkplätzen.

 

>>> Baufortschritt im Zeitraffer (von der webcam)